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E N S E M B L E

M E D I T E R R A I N

N e w s l e t t e r

www.ensemble-mediterrain.com


Ensemble Mediterrain

Copyright © Ensemble Mediterrain

15-jähriges Jubiläum: Bilanz und Höhepunkte


Das Ensemble Mediterrain feierte 2017 sein 15-jähriges Jubiläum mit insgesamt 14 Konzerten und einer abwechslungsreichen Werkliste. Nach dem Startschuss im Februar mit Klavierquartetten von Mahler, Turina und Brahms (op. 60) feierte das EM im März mit zwei Konzerten im idyllischen Schloss Albrechtsberg ihr Jubiläum. Der zunehmenden Tendenz folgend, Werke für größere Besetzungen zu interpretieren, waren Schubert's Winterreise von Zender (Lissabon, April), das Stabat Mater von Boccherini (Dresden, April) und das Sommerkonzert auf Schloss Seifersdorf (August) mit Dvóraks Serenade für Streichorchester, Turinas Oración del Torero und Barbers Adagio for Strings mit Sicherheit Höhepunkte des Jahres.

Streichquintette von Schubert und Boccherini waren die Hauptstücke der Konzerte im Mai in Nord- und Süddeutschland, Juni und Juli waren Granados gewidmet, mit denen das EM Mendelssohn, Schumann, Weber und R. Strauss in ihren Häusern in Leipzig, Zwickau, Dresden und Garmisch-Partenkirchen besuchte. Die letzten Monate des Jahres 2017 brachten zwei sehr gegensätzliche Programme: eines mit Meisterwerken für Streichquartett von Schönberg und Webern, das andere mit einer wahren europäischen musikalischen Reise mit Werken von Puccini, De Falla, Carrapatoso, Massenet, Mendessohn und Brahms für Gesang, Cello und Klavier.



Ensemble Mediterrain

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Können Sie sich eine buntere und vielfältigere Agenda vorstellen? Aber noch wichtiger als die Statistik ist die Gewissheit, dass diese ersten 15 Jahre die ersten von vielen Jahren des Erfolgs, der Vollbringung und des Musizierens auf höchstem Niveau waren. › Mehr lesen






NACHKLÄNGE

Ein Rückblick auf das Konzert des Ensemble Mediterrain
bei den Rosetti-Festtagen
(Mai 2017)


Boccherini: Musica notturna delle strade di Madrid
Rosetti: Streichquartett in D-Dur, op. 6
Schubert: Streichquintett in C-Dur



Ensemble Mediterrain

Charles-Antoine Duflot, Rahel Rilling, Madeleine Przybyl,
Alvaro Parra und Bruno Borralhinho


Über das Konzert des Ensemble Mediterrain im wunderbaren Kaisheimer Kaisersaal mit Werken von Boccherini, Rosetti und Schubert, bekräftigt Ernst Mayer in der Augsburger Allgemeine, das Ensemble Mediterrain "präsentierte die anschauliche Musik mit sichtbarer Freude und exaktem Zusammenspiel". Darüber hinaus unterstreicht Mayer, die "virtuosen Streicher" spielten "die eingestreuten schnellen Läufe ungemein flüssig und mit äußerster Exaktheit" aber, sobald die Musik es verlangte, auch "einen wunderbarem Pianospiel heraushoben". In dieser als äußerst positiv bewerteten Rezension, kommt der Autor zu dem Schluss, "das Publikum applaudierte am Ende begeistert für die famosen Leistungen".



VORKLÄNGE

Die nächsten Konzerte werden der Barockmusik gewidmet

Im Februar 2018 spielen die Musiker des Ensemble Mediterrain Bachs herausragende Goldberg-Variationen in der Fassung für Streichtrio von Sitkovetsky auf Schloss Reinhardtsgrimma.
Einen Monat später widmet das Ensemble Mediterrain sein traditionelles Karfreitagskonzert in Dresden Vivaldi. Das Programm umfasst sein Stabat Mater, sowie die Introduzione al Miserere "Filiae Maestae Jerusalem", die Sonata RV 130 und die Sinfonia RV 169, beide Al Santo Sepolcro genannt. Das Ensemble Mediterrain präsentiert sich am Karfreitag unter der Leitung von Bruno Borralhinho, die Solopartie übernimmt die Mezzosopranistin Anna Werle.
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Ensemble Mediterrain

Schloss Reinhardtsgrimma



FLASHBACK

CD-Veröffentlichung im Jahr 2009: klassisch und unerhört

2009 jährte sich der Todestag des spanischen Komponisten Isaac Albéniz zum 100. Mal. Das Ensemble Mediterrain widmete ihm die Weltpremiere einer Fassung für Kammerensemble seiner berühmten Suite Española op.47, für Septett eingerichtet von Bruno Borralhinho. Ergänzt wird das Programm durch einen "Klassiker": das Septett für Bläser und Streicher op. 20 von Ludwig van Beethoven. › Im iTunes-Store kaufen




Ensemble Mediterrain


KURZ-INTERVIEW mit... EDUARDO CALZADA


Eduardo Calzada wurde in Caracas, Venezuela, geboren und besitzt die doppelte Spanisch-Venezolanische Staatsbürgerschaft. Noch in Venezuela studierte er bei Filiberto Nuñes, bevor er sein Studium in Deutschland fortsetzte: zuerst in Berlin bei Klaus Thunemann und später in Düsseldorf bei Gustavo Nuñez. Eduardo Calzada war Mitglied der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker sowie des Gustav Mahler Jugendorchesters und des Mahler Chamber Orchestra. Er ist Mitglied des SWR Sinfonieorchesters in Stuttgart, unterrichtet in Straßburg und Lübeck und gehört zu den ältesten Mitgliedern des Ensemble Mediterrain.


Ensemble Mediterrain

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EM: Kammermusik: warum und wofür?
EC: Weil es eine wichtige Abwechslung zum Orchester ist, weil man gefordert wird besser zuzuhören und das ist wiederum extrem wichtig fürs Orchester.

EM: Ein paar Sätze über deine Zusammenarbeit mit dem Ensemble Mediterrain.
EC: Ich bin mittlerweile seit über 10 Jahren als ständiger Gast des Ensembles tätig. Dies ist ein Projekt, an dem ich mit unbeschreiblicher Lust teilnehme, nicht nur wegen der Qualität des Ensembles, sondern auch, weil es eine große und langjährige Freundschaft gibt, die mich mit seinen einzelnen Musikern verbindet.

EM: Was ist deine liebste Kammermusik?
EC: Mozarts Gran Partita KV 361.

EM: Orchestermusiker, Kammermusiker, Universitätsprofessor und was noch?
EC: Vater von 3 wunderschönen Kindern.

EM: Musik und was noch?
EC: Derzeit versuche ich Sport zu machen.

EM: Welche Art von Musik (CD, Aufnahme, etc.) würdest du unbedingt auf eine einsame Insel mitnehmen wollen?
EC: Heutzutage würde ich besser einen mp3-Player mit viel Musik mitnehmen, sicherlich mit viel venezolanischer Musik und anderen lateinamerikanischen Rhythmen und natürlich sollten Vivaldis 39 Fagottkonzerte auf der Playlist nicht fehlen.

EM: Und welche Noten?
EC: Strawinskys Le Sacre du Printemps.

EM: Mit welchem Komponisten würdest du gerne einen Kaffee trinken? Und warum?
EC: Das ist eine schwierige Frage, ich habe viele Kandidaten. Die meiste Zeit machen wir eine Interpretation nach unseren eigenen Gefühlen oder Forschungen, aber das hängt auch sehr vom Komponisten selbst ab. Ich frage mich oft, ob die Komponisten das wirklich so meinten.

EM: Und mit wem würdest du überhaupt nicht gerne einen Kaffee trinken? Und warum?
EC: Ich kann mit jedem gern mal EINEN Kaffee trinken.

EM: Bei den großen Sportereignissen... Fan für Venezuela, Spanien oder Deutschland?
EG: Deutschland.

EM: Cachapas, Arroz con Leche oder Schwäbischer Pflaumenkuchen?
EC: Ummmmmm ... Cachapas brauchen einen speziellen Käse, den es in Deutschland nicht gibt, also kann ich sie nur in Venezuela essen. Und statt Schwäbischem Pflaumenkuchen würde ich lieber leckere Käsespätzle essen.


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